Nachwuchs auf der bischöflichen Obstwiese

 

Am Vorsehungskloster – dem bischöflichen Gymnasium St. Mauritz – in Münster trafen sich am Aschermittwoch die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG zur Obstbaumpflanzung.

 

Die alte Streuobstwiese des Bischofs sollte wieder zu neuem Leben erweckt werden. In den vergangenen Jahren waren einige alte Obstbäume dem Sturm oder dem Bau einer Zisterne zum Opfer gefallen.

 

Die AG unter Leitung von Hildegard Büning und Karin Rietman, Projektkoordinatorin Obstwiesenschutz beim NABU Münster hatte im vergangenen Jahr schon eine kleine Obstwiese auf dem Schulgelände angelegt und dabei auch die Wiese mit nur noch einzelnen alten Obstbäumen betrachtet.

 

„Diese Wiese müsste doch durch die Pflanzung junger Obstbäumen als Lebensraum erhalten bleiben“ war die einhellige Meinung. Und die Mitglieder der Umwelt-AG hatte gleich Vorschläge wie hier auch etwas für die Insekten getan werden könnte, z. B. mit Blühstreifen. 

 

 

 

Am 06. März wurden erst einmal 10 junge Obstbäume gepflanzt. Etwas besonderes sollte es schon werden. Die Gruppe hatte sich  neben Apfel- und verschiedenen Pflaumensorten auch eine Esskastanie, eine Walnuss und eine Quitte gewünscht. Die Schüler und Schülerinnen waren eifrig dabei die Löcher zu graben und Baumpfähle zu setzen.

 

 

 

 

Schon nach kürzester Zeit waren die Bäume gepflanzt und der Verbissschutz angebracht. Bei der Pflanzung wurden schon überlegt, was aus den Früchten alles gekocht und gebacken werden konnte.

 

 

 

 

Karin Rietman war begeistert von dem Engagement der jungen Leute und freut sich deshalb besonders über die finanzielle Unterstützung des NABU Streuobstnetzwerks NRW für dieses Schulprojekt.

 

Die Obstbäume selbst wurden von der Postcode-Lotterie gefördert. Dies erfolgte im Rahmen des Projektes "Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW", das vom MUNLV gefördert wird.