Traum von Münsterländer Kirschen geplatzt

Kirschen wurden schon in der Antike geschätzt. 64 v. Chr. nach dem Sieg über den Perserkönig Mithridates brachte der römische Feldherr und Feinschmecker Lucullus die Kirschen aus der Stadt Cerasunt als kostbare Trophäe nach Italien.

 

„Mit den Herren ist nicht gut Kirschen essen“, dieser Spruch kommt aus der Zeit, als die Kirschbäume fast nur in Klostergärten und Herrschaftshöfen standen.

 

Heute gibt es auf den Streuobstwiesen des Münsterlandes noch ca. 11 Kirschsorten, die zwischen Anfang Juni und Mitte Juli reifen.

 

In diesem Jahr sieht es allerdings traurig aus.

 

Der Regen der vergangenen Wochen hat nicht nur die Äcker der Landwirte geflutet, sondern auch die Kirschernte im Münsterland vernichtet.

 

Nicht nur die frühen Sorten wie Rivers Frühe, Maibigarreau und Große Prinzessin sind geplatzt oder hängen verfault und verschimmelt im Baum. Auch die späten Sorten Große Schwarze Knorpelkirsche und Hedelfinger Riesenkirsche können nur einzeln aus den verfaulten Fruchttrauben hezausgepickt werden.

 

Deshalb können im Sommer 2016 keine Kirschen aus dem Münsterland angeboten werden.

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