Wer wird Vogel des Jahres 2022?

Das digitale Wahlbüro ist eröffnet

 

 Die Vogelwahl hat begonnen. Jede*r kann bis zum 18. November auf www.vogeldesjahres.de abstimmen und somit Einfluss darauf nehmen, wer der neue Jahresvogel wird. Dieser löst ab Januar 2022 das Rotkehlchen ab. In Deutschland leben über 300 Vogelarten – und damit es den Wähler*innen leichter fällt, einen Favoriten zu bestimmen, haben Vogelkundler*innen des NABU und des bayrischen LBV (Landesbund für Vogelschutz) im Vorfeld eine Auswahl von fünf Arten getroffen. Für den Jahresvogel gehen ins Rennen: Bluthänfling, Feldsperling, Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf.

Alle Infos zur Wahl auf https://www.nabu.de/news/2021/10/30579.html

22. Oktober ab 15:00 Uhr

FridaysForFuture-Großdemo auch in Münster

Nach dem Klimastreik ist vor dem Klimastreik. Erst vor wenigen Wochen haben die Fridays For Future vor der Wahl alle Parteien zu mehr Klimaschutz aufgefordert. Weil wählen alleine aber nicht reicht, steht am kommenden Freitag gleich die nächste Großdemo an.

Die Aktion ist dieses Mal zweigeteilt:

  • Als organisierte Fahrt nach Berlin zum Zentralstreik von Fridays For Future
  • Als lokale Aktion in Münster, die insbesondere die Partei-Büros von SPD, Grünen, FDP und CDU ins Visier nimmt. Treffen ist um 15:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof an der Einfahrt zur Radstation, der NABU-Block ist am NABU-Banner erkennbar.

Wer lieber nach Berlin fahren möchte, findet Bustickets auf https://tickets.fridaysforfuture.de/fff/AnreiseBerlin/

Die AG Botanik kümmert sich um Münsters Pflanzenwelt

Newsletter "Flora Münster" Oktober 2021

 

Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich die AG Botanik des NABU Münster um Flora und Vegetation ihrer Heimatstadt.
Zur Information über die vielfältige Arbeit erscheint der monatliche Newsletter "Flora Münster", der den Mitgliedern der AG Botanik per Mail zugeschickt und hier auf der Homepage des NABU Münster veröffentlicht wird.

 

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Von Gebäudebrütern bis Baumlehrpfad

NABU-Stand bei der Zukunftswerkstatt des Hansaforums

Sara Kehmer von der AG Botanik stellte einen Baumlehrpfad im Hansaviertel vor
Sara Kehmer von der AG Botanik stellte einen Baumlehrpfad im Hansaviertel vor

 

Von Gebäudebrütern bis Baumlehrpfad: gleich mit mehreren Projekten beteiligte sich der NABU an der Zukunftswerkstatt des Hansaforums Münster am 2. Oktober 2021. Mehr...

Pressemitteilung des NABU Münster

NABU Münster kritisiert Westfalengas-Rodungen und Reaktion der Stadt

Der NABU bittet LeserInnen, Fotos von der Rodungsaktion in 2018 / 20219 nebst Aufnahmedatum an den NABU Münster zu senden (E-Mail: buero@nabu-muenster.de) zu senden.

"Der Naturschutzbund Münster (NABU) verurteilt die Rodungen auf dem Gelände der Fa. Westfalengas in Angelmodde (WN berichtete am 26.08.2021) und hat kein Verständnis für die Antwort der Stadt Münster auf die Anfrage der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen in der Bezirksvertretung Münster-Südost. Dort heißt es in Folge einer Mitteilung von Westfalengas, die Rodung sei als waldbauliche Maßnahme aufgrund der Verkehrssicherungspflicht in Verbindung mit dem 12 Jahre zurückliegenden Orkan Kyrill erforderlich gewesen. "Die Stadt Münster schätzt die rechtliche Situation falsch ein" so Detlef Lobmeyer, Vorsitzender des NABU Münster. "Der NABU Münster kritisiert die Vernichtung eines Lebensraumes, dessen ökologischer Wert durch unterlassene Untersuchungen nicht erhoben wurde und nun womöglich auch nicht adäquat ausgeglichen wird."

 

In einem aktuellen Schreiben an die Stadt erläutert der NABU, dass eine Rodung nach geltendem Recht nicht als waldbauliche Maßnahme zu werten ist. "Ein Forstbetrieb würde vor einer Wiederaufforstung nicht den Aufwand für eine Rodung und zudem die Abfuhr sämtlicher Baumstümpfe und -reste treiben" so Lobmeyer. Der NABU fordert deshalb von der Stadt, zuständig ist die Untere Naturschutzbehörde (UNB), die Maßnahme als ungenehmigten Eingriff zu werten und zu ahnden. In dem Schreiben heißt es unter anderem: "(...) In der Folge sollte aufgrund der unterlassenen Untersuchungen entsprechend eines Worst-Case-Szenarios eine Kompensation des Waldbestandes von 1:2 zum Tragen kommen. Ferner sollte davon ausgegangen werden, dass Lebensstätten streng und besonders geschützter Arten verloren gegangen und somit außerdem weitreichende artenschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sind. (...)"

 

Der NABU bittet LeserInnen, Fotos von der Rodungsaktion in 2018 / 20219 nebst Aufnahmedatum an den NABU Münster zu senden (E-Mail: buero@nabu-muenster.de) zu senden."

 

 

Pressemitteilung des NABU Muenster vom 08.09.2021

NABU NRW fordert ökologischen Hochwasserschutz und mehr Klimaschutzanstrengungen

Mehr Raum für Bäche und Flüsse

Die Ursachen, die zur jüngsten Flutkatastrophe geführt haben und die zwingenden Konsequenzen für die landesweite Klimaanpassung, den Hochwasserschutz und die Flächennutzung müssen endlich in den Fokus der Landespolitik rücken. Mehr...

Was Sie tun können

Lichtverschmutzung reduzieren

Bild: Lamiot, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Bild: Lamiot, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Mehr über die Gefahren der Lichtverschmutzung und Tipps zu Beleuchtungen im Außenbereich hier...

Westfälisch-Lippischer Land­wirt­schafts­verband e.V. verteidigt intensive Landwirtschaft in Presse-Interview

Am 26.07.2021 veröffentlichten die Westfälischen Nachrichten (WN) ein ganzseitiges Interview mit der Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, Frau Susanne Schulze Bockeloh. Den zugehörigen Leserbrief des NABU Münster veröffentlichte die Zeitung am 02.08.2021 verkürzt, womit verschiedene Gegendarstellungen ausgeblendet wurden. Den ungekürzten Original-Leserbrief finden Sie hier.

Wochenmarkt auf dem Domplatz

Leider startet die Marktsaison 2021 sehr spät!

Durch die Trockenheit des vergangenen Jahres, das kalte Frühjahr und den viele Regen im Juni ist die Kirschernte ausgefallen.

 

Die Apfelernte beginnt ca. 3 Wochen später.  Unsere Marktsaison  beginnt  in der ersten Augustwoche, am Mittwoch 04. August 2021 mit dem Weißen Klarapfel.

 

Wegen der Baustelle am Michaelisplatz wurden die Marktstände neu geordnet und unser Standplatz wurde an den Gewürzstand vergeben. Leider ist nicht damit zu rechnen, dass nach Abschluss der Baustelle die alte Standordnung wieder hergestellt wird. Den Stand des NABU Münster finden Sie demnächst unserem alten Standplatz gegenüber, rechts neben dem Holzofenbäcker.

 

Ich freue mich, wenn wir uns bald wiedersehen.

 

Ihre Karin Rietman

Münsterländer PlantRace im Hansaviertel am 10. Juli

Wettkampf der Botaniker – PlantaGO gewinnt

Das Siegerteam PlantaGO aus Kerstin Conrad und Daniel Krämer
Das Siegerteam PlantaGO aus Kerstin Conrad und Daniel Krämer

„Auf die Pflanzen, fertig, los!“ Mit dem passenden Motto startete Dr. Thomas Hövelmann, Leiter der AG Botanik des NABU Münster, den diesjährigen Münsterländer PlantRace – den Wettkampf der Botaniker. Und schon sausten die vier angemeldeten Teams los, um in drei Stunden im vorgegebenen Untersuchungsgebiet so viele heimische Pflanzenarten wie möglich zu finden und aufzuschreiben. Mehr...

Wegmarke für den Naturschutz in NRW

115.000 Stimmen für die Volksinitiative Artenvielfalt


Die NRW Naturschutzverbände haben 115.000 Unterschriften für die Volksinitiative Artenvielfalt bei Landtagspräsident André Kuper eingereicht. Das notwendige Quorum wurde damit übertroffen: Eine deutliche Handlungs-Aufforderung an die Landespolitik.
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Für Artenvielfalt auf unseren Streuobstwiesen

Nachhaltige Wiesenmahd

"Heuböcke" auf einer Streuobstwiese des NABU Münster
"Heuböcke" auf einer Streuobstwiese des NABU Münster

Wie Grünland nachhaltig zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt bewirtschaftet wird, zeigt der NABU Münster bei der Pflege der Streuobstwiesen in Münster. Hier wird nicht die gesamte Obstwiese in einem „Rutsch“ gemäht, sondern abschnittweise.
 

Während bei der Mahd der städtischen Wiesen die gesamte Fläche kurzrasig gemäht wird, bleiben durch das Mähen nur kleiner Abschnitte große Bereiche als Lebensraum für Insekten erhalten. Viele Pflanzenarten treiben nach der Mahd zwar wieder aus, aber die Insektenpopulation ist vernichtet. Mehr...

Rettet diese Auszeichnung die stark gefährdeten Streuobstbestände vor vollständiger Vernichtung?

Streuobstanbau ist Immaterielles Kulturerbe

Was den Naturschutzverbände schon lange schützenswert war, wurde im März 2021 auch offiziell als lebendige Tradition in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes Deutschlands aufgenommen.

Seit einem Viertel Jahrhundert engagieren sich die Mitglieder der AG Obstwiesenschutz im NABU Münster  für den Erhalt der Streuobstwiesen. Damit folgen sie dem Ziel der EU, den Verlust der Biologischen Vielfalt und der Verschlechterung der Ökosystemleistungen in der EU aufzuhalten und deren bestmögliche Wiederherstellung -  wenn auch nur auf kleinem Raum im Münsterland!  Mehr...

Klimaschutz für Münster

Bündnis KlimaEntscheid veröffentlicht Maßnahmenpakete zu Landwirtschaft, Wald und Grünflächen

Bild: Mimikry11 (Diskussion), CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons
Bild: Mimikry11 (Diskussion), CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Das Bündnis Klimaentscheid, dem auch der NABU Münster angehört, hat eine Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW bei der Stadt Münster eingereicht. Es geht um Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Wald und städtische Grünflächen, zu denen bisher weder im Bericht der Verwaltung zur Umsetzung Münster Klimaneutral 2030 noch in der kürzlich veröffentlichten Konzeptstudie Klimaneutralität Münster 2030 etwas zu finden ist.

Die Anregung mit umfangreichen Maßnahmenkatalogen und ausführlicher Begründung ist mit intensiver Beteiligung des NABU entstanden und zu finden unter https://muenster-klima.info/2021/06/11/klimaneutralitaet-in-den-sektoren-landwirtschaft-waelder-gruenflaechen/

Die Ratsfraktionen bzw. -parteien von Grünen, SPD und Volt hatten zu diesem Thema einen Ratsantrag für die Ratssitzung am 23.06.2021 gestellt, der auch Bezug auf die Anregung des NABU Münster vom Juli 2020 sowie die des Bündnisses Klimaentscheid nimmt - https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004048341 - .

Der Ratsantrag wurde an den Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen verwiesen. Der Rat will nun im Herbst über die Anregungen diskutieren.

Offener Brief des NABU Münster

Geplante Schweinemastanlage in Münster Hiltrup

 

Der NABU Münster bittet die Stadt Münster, alle Umwelt- und Naturschutzbelange rund um die geplante Schweinemastanlage für 1500 Tiere in Hiltrup nahe des Landschaftsschutzgebietes Hohe Ward detailliert
zu prüfen und alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um den Bau der Mastanlage zu verhindern.

 

Hier können Sie den Offen Brief herunterladen:

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OffenerBriefNABU-MS20210302.pdf
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