Wochenmarkt auf dem Domplatz

Leider startet die Marktsaison 2021 sehr spät!

Durch die Trockenheit des vergangenen Jahres, das kalte Frühjahr und den viele Regen im Juni ist die Kirschernte ausgefallen.

 

Die Apfelernte beginnt ca. 3 Wochen später und beginnt wahrscheinlich in der ersten Augustwoche mit dem Weißen Klarapfel.

 

Wegen der Baustelle am Michaelisplatz wurden die Marktstände neu geordnet und unser Standplatz wurde an den Gewürzstand vergeben. Leider ist nicht damit zu rechnen, dass nach Abschluss der Baustelle die alte Standordnung wieder hergestellt wird. Den Stand des NABU Münster finden Sie demnächst unserem alten Standplatz gegenüber, rechts neben dem Holzofenbäcker.

 

Ich freue mich, wenn wir uns bald wiedersehen.

 

Ihre Karin Rietman

Fahrraddemo gegen den B51-Ausbau

von Münster nach Telgte am Sonntag, 25. Juli 2021

11 Uhr Start am Schloss, 14 Uhr Treffen in Telgte (Planwiese)

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Die AG Botanik kümmert sich um Münsters Pflanzenwelt

Newsletter "Flora Münster" Juli 2021

 

Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich die AG Botanik des NABU Münster um Flora und Vegetation ihrer Heimatstadt.
Zur Information über die vielfältige Arbeit erscheint der monatliche Newsletter "Flora Münster", der den Mitgliedern der AG Botanik per Mail zugeschickt und hier auf der Homepage des NABU Münster veröffentlicht wird.

 

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Münsterländer PlantRace im Hansaviertel am 10. Juli

Wettkampf der Botaniker – PlantaGO gewinnt

Das Siegerteam PlantaGO aus Kerstin Conrad und Daniel Krämer
Das Siegerteam PlantaGO aus Kerstin Conrad und Daniel Krämer

„Auf die Pflanzen, fertig, los!“ Mit dem passenden Motto startete Dr. Thomas Hövelmann, Leiter der AG Botanik des NABU Münster, den diesjährigen Münsterländer PlantRace – den Wettkampf der Botaniker. Und schon sausten die vier angemeldeten Teams los, um in drei Stunden im vorgegebenen Untersuchungsgebiet so viele heimische Pflanzenarten wie möglich zu finden und aufzuschreiben. Mehr...

Wegmarke für den Naturschutz in NRW

115.000 Stimmen für die Volksinitiative Artenvielfalt


Die NRW Naturschutzverbände haben 115.000 Unterschriften für die Volksinitiative Artenvielfalt bei Landtagspräsident André Kuper eingereicht. Das notwendige Quorum wurde damit übertroffen: Eine deutliche Handlungs-Aufforderung an die Landespolitik.
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Für Artenvielfalt auf unseren Streuobstwiesen

Nachhaltige Wiesenmahd

"Heuböcke" auf einer Streuobstwiese des NABU Münster
"Heuböcke" auf einer Streuobstwiese des NABU Münster

Wie Grünland nachhaltig zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt bewirtschaftet wird, zeigt der NABU Münster bei der Pflege der Streuobstwiesen in Münster. Hier wird nicht die gesamte Obstwiese in einem „Rutsch“ gemäht, sondern abschnittweise.
 

Während bei der Mahd der städtischen Wiesen die gesamte Fläche kurzrasig gemäht wird, bleiben durch das Mähen nur kleiner Abschnitte große Bereiche als Lebensraum für Insekten erhalten. Viele Pflanzenarten treiben nach der Mahd zwar wieder aus, aber die Insektenpopulation ist vernichtet. Mehr...

Rettet diese Auszeichnung die stark gefährdeten Streuobstbestände vor vollständiger Vernichtung?

Streuobstanbau ist Immaterielles Kulturerbe

Was den Naturschutzverbände schon lange schützenswert war, wurde im März 2021 auch offiziell als lebendige Tradition in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes Deutschlands aufgenommen.

Seit einem Viertel Jahrhundert engagieren sich die Mitglieder der AG Obstwiesenschutz im NABU Münster  für den Erhalt der Streuobstwiesen. Damit folgen sie dem Ziel der EU, den Verlust der Biologischen Vielfalt und der Verschlechterung der Ökosystemleistungen in der EU aufzuhalten und deren bestmögliche Wiederherstellung -  wenn auch nur auf kleinem Raum im Münsterland!  Mehr...

Klimaschutz für Münster

Bündnis KlimaEntscheid veröffentlicht Maßnahmenpakete zu Landwirtschaft, Wald und Grünflächen

Bild: Mimikry11 (Diskussion), CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons
Bild: Mimikry11 (Diskussion), CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Das Bündnis Klimaentscheid, dem auch der NABU Münster angehört, hat eine Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW bei der Stadt Münster eingereicht. Es geht um Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Wald und städtische Grünflächen, zu denen bisher weder im Bericht der Verwaltung zur Umsetzung Münster Klimaneutral 2030 noch in der kürzlich veröffentlichten Konzeptstudie Klimaneutralität Münster 2030 etwas zu finden ist.

Die Anregung mit umfangreichen Maßnahmenkatalogen und ausführlicher Begründung ist mit intensiver Beteiligung des NABU entstanden und zu finden unter https://muenster-klima.info/2021/06/11/klimaneutralitaet-in-den-sektoren-landwirtschaft-waelder-gruenflaechen/

Die Ratsfraktionen bzw. -parteien von Grünen, SPD und Volt hatten zu diesem Thema einen Ratsantrag für die Ratssitzung am 23.06.2021 gestellt, der auch Bezug auf die Anregung des NABU Münster vom Juli 2020 sowie die des Bündnisses Klimaentscheid nimmt - https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004048341 - .

Der Ratsantrag wurde an den Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen verwiesen. Der Rat will nun im Herbst über die Anregungen diskutieren.

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist

„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Junger Haussperling Bild: NABU/Hartmut Mletzko
Junger Haussperling Bild: NABU/Hartmut Mletzko

In jedem Frühling gibt es wieder Nachwuchs bei den heimischen Vögeln, und so finden sich auch häufig aus dem Nest gefallene Jungvögel am Boden.

Doch nicht immer ist es sinnvoll, die Kleinen aufzunehmen, sei es auch mit dem Ziel, sie vor der Katze zu bewahren. Nimmt man die vermeintlich Hilflosen mit nach Hause, um sie zu versorgen, ist die Gefahr groß, sie falsch zu ernähren. Für einen vegetarischen Vogel kann es fatale Folgen haben, mit Würmern gefüttert zu werden; ein Vogel, der nur Insekten gewohnt ist, verträgt keine Semmelbrösel. Was aber ist zu tun, wenn man einen alleingelassenen Jungvogel findet?

Zunächst einmal sollte man sich darüber klar werden, dass der Schein meistens trügt. So einsam ein Junges, das unsicher und auf wackligen Beinen herumirrt, auch auf den ersten Blick aussehen mag: den Kontakt zu seinen Eltern kann es durch regelmäßige Standortrufe beibehalten – so wird der Piepmatz von ihnen nicht vergessen. Das Junge wird weiterhin von den Altvögeln gefüttert und versorgt, nur eben an einem anderen Ort.

Trotzdem besteht für die kleinen Vögel natürlich, wenn der Schutz des Nestes nicht mehr gegeben ist, eine größere Gefahr. Sollte man ein solches Vogelkind also mitten auf der Straße oder auf Radwegen, wo die Überlebenschance nur sehr gering ist, entdecken, empfiehlt es sich, den Vogel vorsichtig an einen sicheren Ort zu bringen. Dieser Ort sollte so nah wie möglich an der Fundstelle liegen, damit sichergestellt ist, dass der Rufkontakt zwischen dem Jungvogel und seinen Eltern weiterhin besteht.

Eine Ausnahme gilt für die auch in Münster verbreiteten Mauersegler. Anders als andere Vogelarten wird ein noch nicht flügges Mauersegler-Junges, das aus dem Nest gefallen ist, nicht mehr von den Eltern gepflegt und kann sich aufgrund seiner kurzen, kaum erkennbaren Stummelfüße nicht fortbewegen. Die kleinen Mauersegler benötigen also menschliche Hilfe zum Überleben.

Für alle anderen Jungvögel gilt weiterhin die Regel, sie an ihrem Fundort zu lassen, wo sie wie ihre im Nest verbliebenen Geschwister von den Eltern versorgt werden können. Auf diese Weise ist das Überleben der Jungvögel eher gewährleistet als durch eine Handaufzucht, selbst wenn diese durch Fachleute geschieht. Außerdem behält das Junge so den Kontakt zu seinen Artgenossen, anstatt sich auf den Menschen zu prägen und aus diesem Grund der eigenen Artvermehrung nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Offener Brief des NABU Münster

Geplante Schweinemastanlage in Münster Hiltrup

 

Der NABU Münster bittet die Stadt Münster, alle Umwelt- und Naturschutzbelange rund um die geplante Schweinemastanlage für 1500 Tiere in Hiltrup nahe des Landschaftsschutzgebietes Hohe Ward detailliert
zu prüfen und alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um den Bau der Mastanlage zu verhindern.

 

Hier können Sie den Offen Brief herunterladen:

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OffenerBriefNABU-MS20210302.pdf
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Wildblumen-Saatenmischungen im Umwelthaus

Auch in diesem Jahr haben sich der NABU Stadtverband und das Umweltforum Münster zusammengeschlossen und bieten für Hobbygärtner und Blumenliebhaber eine ökologisch sinnvolle Alternative zu handelsüblichen Blumensaaten-Mischungen zum Verkauf an. Mehr...