Vom 15. Juni bis 15. Juli Falter zählen und melden

Mehr Platz für Falter – jetzt wird's bunt!

Unsere Schmetterlinge werden immer seltener. Der NABU NRW möchte wissen, wie viele Schmetterlinge noch durch unsere Gärten, Parkanlagen und Wiesen flattern und ruft daher erneut zur großen Zählaktion auf:
Vom 15. Juni bis 15. Juli Falter zählen und melden!

Alle Infos zur Aktion auf der Seite des NABU NRW


Die AG Botanik kümmert sich um Münsters Pflanzenwelt

Newsletter "Flora Münster" Juni 2021

 

Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich die AG Botanik des NABU Münster um Flora und Vegetation ihrer Heimatstadt.
Zur Information über die vielfältige Arbeit erscheint der monatliche Newsletter "Flora Münster", der den Mitgliedern der AG Botanik per Mail zugeschickt und hier auf der Homepage des NABU Münster veröffentlicht wird.

 

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Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist

„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Junger Haussperling Bild: NABU/Hartmut Mletzko
Junger Haussperling Bild: NABU/Hartmut Mletzko

In jedem Frühling gibt es wieder Nachwuchs bei den heimischen Vögeln, und so finden sich auch häufig aus dem Nest gefallene Jungvögel am Boden.

Doch nicht immer ist es sinnvoll, die Kleinen aufzunehmen, sei es auch mit dem Ziel, sie vor der Katze zu bewahren. Nimmt man die vermeintlich Hilflosen mit nach Hause, um sie zu versorgen, ist die Gefahr groß, sie falsch zu ernähren. Für einen vegetarischen Vogel kann es fatale Folgen haben, mit Würmern gefüttert zu werden; ein Vogel, der nur Insekten gewohnt ist, verträgt keine Semmelbrösel. Was aber ist zu tun, wenn man einen alleingelassenen Jungvogel findet?

Zunächst einmal sollte man sich darüber klar werden, dass der Schein meistens trügt. So einsam ein Junges, das unsicher und auf wackligen Beinen herumirrt, auch auf den ersten Blick aussehen mag: den Kontakt zu seinen Eltern kann es durch regelmäßige Standortrufe beibehalten – so wird der Piepmatz von ihnen nicht vergessen. Das Junge wird weiterhin von den Altvögeln gefüttert und versorgt, nur eben an einem anderen Ort.

Trotzdem besteht für die kleinen Vögel natürlich, wenn der Schutz des Nestes nicht mehr gegeben ist, eine größere Gefahr. Sollte man ein solches Vogelkind also mitten auf der Straße oder auf Radwegen, wo die Überlebenschance nur sehr gering ist, entdecken, empfiehlt es sich, den Vogel vorsichtig an einen sicheren Ort zu bringen. Dieser Ort sollte so nah wie möglich an der Fundstelle liegen, damit sichergestellt ist, dass der Rufkontakt zwischen dem Jungvogel und seinen Eltern weiterhin besteht.

Eine Ausnahme gilt für die auch in Münster verbreiteten Mauersegler. Anders als andere Vogelarten wird ein noch nicht flügges Mauersegler-Junges, das aus dem Nest gefallen ist, nicht mehr von den Eltern gepflegt und kann sich aufgrund seiner kurzen, kaum erkennbaren Stummelfüße nicht fortbewegen. Die kleinen Mauersegler benötigen also menschliche Hilfe zum Überleben.

Für alle anderen Jungvögel gilt weiterhin die Regel, sie an ihrem Fundort zu lassen, wo sie wie ihre im Nest verbliebenen Geschwister von den Eltern versorgt werden können. Auf diese Weise ist das Überleben der Jungvögel eher gewährleistet als durch eine Handaufzucht, selbst wenn diese durch Fachleute geschieht. Außerdem behält das Junge so den Kontakt zu seinen Artgenossen, anstatt sich auf den Menschen zu prägen und aus diesem Grund der eigenen Artvermehrung nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel 2021

Wieder mehr Vögel in den Gärten

Haussperling
Haussperling

Trotz kühlen Wetters und Regen beteiligten sich am Himmelfahrtswochenende in Nordrhein-Westfalen über 25.000 Menschen an der Stunde der Gartenvögel. Mit durchschnittlich 31,5 Vögeln wurden pro Garten erfreulich mehr als in den vergangenen Jahren gesichtet. Mehr...

Vogel des Jahres 2021 gekürt

Rotkehlchen gewinnt erste öffentliche Wahl

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht.

Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten und beliebtesten Vögel Deutschlands. Der zarte und doch stimmgewaltige Sympathieträger kann ganzjährig beobachtet werden. Mit seiner orangeroten Brust und seiner zutraulichen Art ist er besonders leicht zu erkennen und fast überall in Wäldern, Parks und Siedlungen zu Hause.

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Wildblumen-Saatenmischungen im Umwelthaus

Auch in diesem Jahr haben sich der NABU Stadtverband und das Umweltforum Münster zusammengeschlossen und bieten für Hobbygärtner und Blumenliebhaber eine ökologisch sinnvolle Alternative zu handelsüblichen Blumensaaten-Mischungen zum Verkauf an. Mehr...

Offener Brief des NABU Münster

Geplante Schweinemastanlage in Münster Hiltrup

 

Der NABU Münster bittet die Stadt Münster, alle Umwelt- und Naturschutzbelange rund um die geplante Schweinemastanlage für 1500 Tiere in Hiltrup nahe des Landschaftsschutzgebietes Hohe Ward detailliert
zu prüfen und alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um den Bau der Mastanlage zu verhindern.

 

Hier können Sie den Offen Brief herunterladen:

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OffenerBriefNABU-MS20210302.pdf
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