Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...

Exkursion der AG Botanik in den Teutoburger Wald

Ein letzter Lerchensporn beim Fotoshooting (Bild: Thomas Hövelmann)
Ein letzter Lerchensporn beim Fotoshooting (Bild: Thomas Hövelmann)

 

Letzte Blüten des schönen Hohlen Lerchensporns (Corydalis cava) zieren den Waldboden, auf dem sich schon bedrohlich die Blätter des Bingelkrautes, des Bärlauchs und sogar der Brennnessel breit machen. Klarer Fall von zu spät gekommen: die Hauptblütezeit mit dem wunderschönen violett-weißen Blütenteppich im Buchenwald am 269 m hohen Großen Freeden bei Bad Iburg ist wohl doch schon zwei Wochen her.


Trotzdem gab es keine langen Gesichter bei den Teilnehmern der kleinen Exkursionsgruppe der AG Botanik am letzten Samstag, die sich auf den Weg in den Teutoburger Wald gemacht hatte. War die Hauptblüte beim Lerchensporn zwar vorbei, so konnten nunmehr die interessanten nährstoffreichen Fruchtanhängsel bei den Samen dieser Art bestaunt werden. Sie dienen der Verbreitung durch Ameisen.


Außerdem entschädigten die herrlich gelben Blüten des Gelben Windröschens und dichte Teppiche des Rauen Veilchens. Und ohnehin gibt es Schlimmeres als ein gemeinsamer Waldspaziergang bei schönstem Aprilwetter mit Gleichgesinnten, waren sich die Teilnehmer beim abschließenden Kaffeetrinken in der nahe gelegenen Gaststätte einig: „Wir kommen wieder – aber beim nächsten Mal etwas früher…“

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