Thomas Hövelmann vom NABU Münster im Steuerungskomitee von Planta Europa

Das Steuerungskomitee von Planta Europa (von links nach rechts): Dr. Mykyta Peregrym (Ukraine), Dr. Baudewijn Odé (Niederlande), Dr. Mora Aronsson (Schweden), Prof. Dr. Anca Sarbu (Rumänien), Dr. Phil
Das Steuerungskomitee von Planta Europa (von links nach rechts): Dr. Mykyta Peregrym (Ukraine), Dr. Baudewijn Odé (Niederlande), Dr. Mora Aronsson (Schweden), Prof. Dr. Anca Sarbu (Rumänien), Dr. Philippe Bardin (Frankreich), Dr. Thomas Hövelmann (NABU),

Große Ehre für den NABU Münster: Dr. Thomas Hövelmann, Leiter der AG Botanik beim NABU Münster, wurde einstimmig in das Steuerungskomitee von Planta Europa gewählt und gehört damit für drei Jahre zum operativen Zirkel der obersten europäischen botanischen Naturschutzvertretung.

Der Diplom-Biologe vertritt seit fast 10 Jahren als Sprecher des NABU-­Bundes­fach­aus­schusses Botanik ca. 10.000 ehren­amtlichen Botanikern in ganz Deutschland. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz vertritt der NABU die Bundesrepublik Deutschland auf europäischer Ebene bei Planta Europa, dem Dachverband zahlreicher Regierungs- und Nicht­­regierungs­­organi­sationen aus ganz Europa. Das Steuerungs­­komitee besteht neben dem Vorsitzenden und der Präsidentin aus je zwei Vertretern aus jeweils Nord-, West-, Süd- und Osteuropa. Als neuer Vorsitzender wurde Mora Aronsson aus Schweden gewählt, Anca Sarbu (Rumänien) bleibt Präsidentin.


Mehr als 80 Botaniker aus 28 Ländern trafen sich vom 21.-25 Mai 2014 bei der 7. Planta Europa-Tagung in der Orthodoxen Akademie Kreta in Kolympari. Ziel der Tagung war die Fortschreibung der europäischen Strategie zum Schutz der Pflanzen (European Stratagy of Plant Conservation, ESPC), in der 2007 für die Zeit bis 2014 sechzehn politische Einzelforderungen aufgelistet worden waren. Die ESPC sind integrierter Bestandteil der GPSC (global strategy of plant conservation) und wurden bis zur nächsten Konferenz 2017 in Kiew (Ukraine) verlängert.


In zahlreichen Vorträgern und Poster-­Präsentationen wurden botanische Natur­schutzprojekte auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene vorgestellt, darunter auch eine Reihe von der EU aus dem Life+-Programm finanziert. Thomas Hövelmann stellte dabei die Möglichkeit eines „PlantRace“ für die Nachwuchs-­Gewinnung und Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung vor. Diese Idee wurde positiv aufgenommen und wird möglicherweise bereits im kommenden Jahr in mehreren Ländern Europas durchgeführt am 18. Mai, dem Internationalen Tag der Biodiversität.

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