Bärlauch, Bingelkraut und Behaartes Veilchen

AG Botanik des NABU Münster startet das Jahr der Florenkartierung NRW

Dateneingabe  Bild: Thomas Hövelmann
Dateneingabe Bild: Thomas Hövelmann

Da, ein Behaartes Veilchen! - Sofort bremsen die elf Teilnehmer der AG Botanik ihre Räder ab, die am vergangenen Freitag im Raum Roxel und Nienberge nach ersten blühenden Frühjahrboten fahndeten.

Das Behaarte oder Raue Veilchen (Viola hirta) steht nämlich auf der Roten Liste der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen in NRW und wird daher mit Hilfe einer Android-App umgehend in die landesweite Datenbank eingegeben. Dabei wird nicht nur der genaue Wuchsort der Art automatisch mittels GPS, sondern auch durch die Beobachter eine Angabe zur ungefähren Größe des Bestandes übermittelt.

Das landesweite Projekt Florenkartierung NRW soll in den nächsten vier Jahren die Grundlage für die Neuauflage der Roten Liste sowie einen Überblick über die aktuellen Bestände der gefährdeten Pflanzenarten erbringen. Die Daten werden von zahlreichen Ehrenamtlichen Helfern erhoben, die dabei von Regionalstellen unterstützt werden. Für das Münsterland ist die NABU-Naturschutzstation Münsterland die zuständige Regionalstelle, die neben technischen Hilfestellungen auch für die Qualitätskontrolle der eingegebenen Daten verantwortlich ist. Für das Stadtgebiet Münster ist es in erster Linie die AG Botanik des NABU Münster, die die aufwändigen Geländeerfassungen durchführt.

Wer noch nicht über ein Smartphone verfügt und die Daten vor Ort eingeben kann, dem steht ein komfortables Portal für die Eingabe am heimischen PC zur Verfügung. Und ganz zur Not können auch Papierkarten mit aussagekräftigen Beschriftungen an die NABU-Naturschutzstation Münsterland geschickt werden, die dann für die digitale Eingabe sorgt. Weitere Informationen zum Projekt Florenkartierung NRW finden Sie hier.

Bild: Thomas Hövelmann
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