Bürgeraktion gegen drohende Lichtverschmutzung

Earth Hour: Im Gefängnis brannte schon Licht


Als in der Innenstadt im Rahmen der Earth Hour die Lichter ausgingen, wurde es hell: und zwar auf dem für die neue JVA überplanten Gelände. Am Samstag, den 29. März um 20.30 Uhr gingen in dem Naturgebiet die Lichter an.

Lichtverschmutzung heißt dazu der Fachbegriff. Was in der Stadt nicht mehr wahrgenommen wird, irritiert hier Pflanzen und Tiere. "Wenn die JVA gebaut wird, wird es hier nie wieder dunkel sein," so Franz Pohlmann, Sprecher der Bürgerinititatve "JvA Münster - ohne Flächenversiegelung". Nachttiere wie Eulen oder Feldermäuse, die hier augenblicklich einen idealen Lebensraum haben, würden dauerhaft wegziehen.
Die Bürgerinitiative, die sich für eine Neuplanung des Gefängnisbaus auf bereits versiegelten Flächen einsetzt, hat bereits mehrere hundert Unterstützer für ihr Anliegen durch eine Unterschriftenaktion gefunden. 

Allein auf der Artenschutztagung der Grünen unterschrieben 84 Personen.

Unterschriftenlisten gibt es u.a. im Cinema, im Umwelthaus, in diversen Geschäften und online unter www.ja-muenster.de.

"Lichtverschmutzung" in der Natur führt zu dauerhafter Zerstörung, darauf wiesen die Lichtaktivisten zur "Earth Hour" auf dem überplanten Gebiet für die neue JVA Münster hin
"Lichtverschmutzung" in der Natur führt zu dauerhafter Zerstörung, darauf wiesen die Lichtaktivisten zur "Earth Hour" auf dem überplanten Gebiet für die neue JVA Münster hin

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