Planung JVA Handorf

Vortrag von Dr. Fartmann über die ökologische Bedeutung des geplanten JVA-Standortes

Auf Einladung der Bürgerinitiative "JA MÜNSTER ohne Flächenversiegelung" hielt Dr. Fartmann, Landschaftsökologe der Universität Osnabrück, am 04.07.2014 einen Vortrag über die Bedeutung des Tuppenübungsplatz Handorf-Ost.

 

Trotz des WM-Spiels Deutschland:Frankreich waren noch überraschend viele Besucher zum Vortrag gekommen.

Dr. Fartmann ist in Handorf aufgewachsen und kennt den Truppenübungsplatz auch durch seine aktuelle wissenschaftliche Arbeit. Seine Aussagen sind u.a.:

  • Der Tuppenübungsplatz Handorf-Ost gehört - neben den Rieselfeldern, der Hohen Ward/Davert und Dorbaum - zu den 4 wertvollsten Gebieten in Münster und ist Heimat für eine Vielfalt gefährdeter Arten
  • Nach den Rieselfeldern ist das Gelände das wichtigste Feuchtgebiet in Münster
  • Ökologisch intakte Areale benötigen eine Mindestfläche. Insbesondere Vögel und Schmetterlinge haben hohe Flächenansprüche. Der Truppenübungsplatz Münster-Ost befindet sich bereits jetzt an einer kritischen Untergrenze, die keine weitere Beschneidung verträgt.
  • Vom JVA-Neubau sind Grundwasserabsenkung und weiträumige Lichtverschmutzung zu erwarten.
  • Das Gebiet einschließlich seiner Randlagen ist komplett naturschutzwürdig und stünde längst unter Naturschutz, wenn es nicht militärisch genutzt würde.


Die Argumentation von Dr. Fartmann entspricht somit komplett der des NABU Münster.

 

Bericht in der WN: http://www.wn.de/Muenster/Stadtteile/Muenster-Ost/1643939-Vortrag-ueber-Artenvielfalt-auf-dem-moeglichen-JVA-Gelaende-Gluecksfall-fuer-viele-Lebensformen

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