Wie wird ein Obstbaum gepflanzt?

Diese Aufgabe konnten die Kinder der Wartburgschule schnell beantworten

Ende November kamen die Kinder der Känguru-Klasse auf ihre Obstwiese um einen neuen Apfelbaum zu pflanzen. Nach dem guten Erntetag im Herbst wollten sie dafür sorgen, dass die Kinder der Wartburgschule auch in Zukunft genügend Äpfel ernten können. Leider regnete und stürmte es sehr stark, dass die Baumpflanzung der Kängurus nicht im Bild festgehalten werden konnte. Trotz des ungemütlichen Wetters hielten alle Kinder gut durch und sind jetzt gespannt, ob sie ihren Baum am nächsten Streuobstwiesentag im Frühling wiederfinden.

 

Die Koalas hatten am nächsten Tag mehr Glück. Es war trocken, nicht so kalt und zwischendurch ließ sich sogar die Sonne blicken.

 

Wie bei jedem Streuobsttag wurden drei Gruppen gebildet, die unterschiedliche Aufgaben hatten. Die Obstart anhand der Rinde und Konspen der Obstbäume erkennen,  Schnittgut  von der Wiese sammeln und zu Buschen binden und den Obstbaum der Koalas Pfanzen. Nach einer gewissen Zeit wurden die Aufgaben getauscht.

Zuerst wurde überlegt, welcher Baum denn heute gepflanzt werden sollte. Wie sehen die Knospen aus. Kann man daran schon erkennen, ob es ein Apfel, eine Birne, Kirsche oder Pflaume ist. Schnell war allen Kindern klar: Wir pflanzen eine Pflaume.

 

 

 

 

 

Beim Graben der Pflanzgrube wurden vorsichtig alle kleinen Bodentiere, wie Regewürmer oder Tausend- und Hundertfüßler eingesammelt und an die Seite gelegt, damit sie nicht zu Schaden kommen.

 

 

 

Die Kinder haben eifrig aus Schnittgut von der Wiese gesucht und mit der Astschere in Abschnitt von ca. 1 m gekürzt. Die Abschnitt kamen dann in den "Buschenbinder" und wurden ganz fest zusammengepresst und gebunden.

 

Wenn die Buschen getrocknet sind, ist das Holz perfekt zum Anzünden des Kamins oder des Lagerfeuers.

Es war wieder einmal ein sehr schöner Tag auf der Streuobstwiese, nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Lehrer und Betreuer und das Team vom NABU Münster