Jakob Lebel

Apfel des Jahres 2009 im Münsterland

Die Sorte wurde 1825 in Amiens (Nordfrankreich) von Jaques Lebel als Zufallssämling entdeckt, 1849 wurde sie in den Handel gebracht.
Der stark wachsend Baum bevorzugt leichte bis mittlere Böden und sollte windgeschützt stehen (Fruchtfall). Auf nassen Böden ist er krebs- und stippeanfällig und generell schorfanfällig. Jakob Lebel blüht lang anhaltend,  weist jedoch eine ausgeprägte Alternanz auf.

 

 

Eine gute Sorte für Streuobstwiesen und den Hausgarten. Der Ertrag nach Anpflanzung setzt früh ein. Jakob Lebel zählte Anfang des vorigen Jahrhunderts  zusammen mit dem Bohnapfel und dem Ontario zu den drei Reichsobstsorten. Sie wurden von der deutschen Obstbaugesellschaft als wirtschaftlich wichtig eingestuft. Jakob Lebel ist auch auf den Streuobstwiesen im Münsterland ein weit verbreiteter Apfelbaum.

Der Apfel ist groß und breitkugelig, gelblich-grün mit wenigen roten Streifen.
Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, locker, feinzellig und spritzig säuerlich.

 

Ab Mitte September bis Ende Oktober findet die Ernte statt. Zum Frischverzehr so spät wie möglich ernten, da die Äpfel geschmacklich sehr gewinnen.
Genussreife ist von Oktober bis Januar.

 

Die Äpfel sind im Naturlager (bei +4°) ca. 3 Monate lagerfähig, neigen allerdings zur Stippe. Der stark fettige Überzug schützt die Frucht vorm Welken. 


Der Jakob Lebel ist ein ausgezeichneter Back- und Küchenapfel, auch geeignet zum Frischverzehr und zur Herstellung von Apfelringen.

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