Streuobstwiesen

Paradiese aus Menschenhand

Streuobstwiesen gehören heute zu den bedrohten Lebensräumen. Die Artenvielfalt der Streuobstwiesen ist in der durch industrielle Landwirtschaft geprägten Münsterländer Parklandschaft einmalig. Doch den Streuobstwiesen droht durch Baulanderschließung und Gewinnoptimierung ein absehbares Ende. Dem entgegen zu wirken hat sich der NABU Münster seit 26 Jahren verpflichtet. Mit Nachpflanzungen und Pflegeeinsätzen werden die Baumbestände der Wiesen erhalten. Naturschutzmaßnahmen wie artenspezifische Mahdtermine und Nisthilfen bieten der Pflanzen- und Tierwelt ein Refugium. Die Vermarktung von Streuobst bringt die alten Obstsorten in Erinnerung und den Streuobstwiesenbesitzern einen finanziellen Anreiz die hofnah gelegene Streuobstwiese zu erhalten.

Das sommerliche Wetter der letzten Tage haben viele Münsteraner für eine Pättkestour in die Umgebung genutzt. Die blühenden Obstbäume auf den Streuobstwiesen geben der Münsterländer Parklandschaft zurzeit einen ganz besonderen Reiz.  Zu einem Vortrag über diesen für unsere Kulturlandschaft typischen Lebensraum - und ob er überhaupt noch zu retten ist - lädt der NABU Münster am Donnerstag, 10. April um 19.30 Uhr ins Umwelthaus, Zumsandestr. 15 ein.

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