Saatgut teilen

Einheitsgemüse im Supermarkt, Hybirdpflanzen im Blumenbeet, Monokulturen auf dem Acker. Die Pflanzenwelt ist stark bedroht und der Löwenanteil alter Nutzpflanzen verschwunden. Alte Sorten sind dem Supermarkt-Einheitsgemüse geschmacklich fast immer überlegen. Sie sind standortangepasster und damit robuster.


Zum Glück bemühen sich zurzeit verschiedene Initiativen die alten Sorten durch Saatgut-Tausch zu sichern und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der lebenswichtigen Biodiversität! Auch unabhängige Saatgutfirmen bemühen sich, altes Saatgut zu bewahren und weiter zu geben.

 

 

 

 

Der NABU Münster bietet eine Saatgut-Box zum Teilen an seinem Stand auf dem Wochenmarkt am Dom an. Überschüssiges, gekauftes Bio-Saatgut oder selbst geerntetes Saatgut wird portionsweise verpackt in die Box gelegt und jeder kann sich nach eigenem Bedarf bedienen.

 

Ob Blumensamen aus dem Garten oder Radieschen-Samen aus dem Gemüsebeet, das Abernten ist eine einfache Sache. Überreife Bohnenkerne werden getrocknet, ebenso Kürbis oder Tomatensamen. Da manche Gemüsesorten erst im 2. Jahr Samen bilden, sollten ein paar Pflanzen nicht aberntet und über Winter einfach stehen gelassen werden.

 

Unsere Saatgut-Box lebt von den Saatgutspenden. Den Samen portionsweise in einen Briefumschlag geben. Auf den Briefumschlag den Namen des Saatguts und das Erntejahr zu schreiben, z. B.: „Malve 2014“ oder “Wachsbohnen 2015″ - und ab in die Box.

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