Vögel füttern

Winterfütterung und Naturschutz sind zwei Paar Schuhe

Wer Vögel in der Stadt füttert, unterstützt damit eigentlich nur Arten, denen es ohnehin gut geht. "Winterfütterung und Naturschutz sind zwei Paar Schuhe" bringt es NABU-Vogelexperte Dr. Markus Nipkow auf den Punkt.

 

"Lebensraumqualität beschränkt sich eben nicht allein auf die Verfügbarkeit von Nahrung. Vorrangig für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung von vielfältigen und gesunden Lebensräumen - und diese lassen sich durch Futterspender nicht ersetzen."

 

Eine klare Absage erteilt der NABU der ganzjährigen Fütterung, ohne aber die richtig gemachte Winterfütterung abzulehnen.

 

Aber es gibt ein wichtiges Argument für die Winterfütterung, denn ...

Klassisches Futterhäuschen: Achtung, Salmonellen!
Klassisches Futterhäuschen: Achtung, Salmonellen!

... an einer Futterstelle kann man die Tiere aus der Nähe beobachten. Das macht Spaß, und man lernt die Arten zu unterscheiden - was genau im Sinn des Naturschutzes ist.

 

 

Die meisten engagierten Naturschützer haben einmal als begeisterte Beobachter am winterlichen Futterhäuschen begonnen.

 

 


 

Wichtig ist dabei, einige Regeln zu Futterspendern und Vogelfutter zu beachten, die der NABU-Bundesverband zusammengestellt hat:

 

 

Infos und Tipps zur Winterfütterung

Winterfütterung: Das Für und Wider

NABU lehnt Ganzjahresfütterung ab


 

Und hier noch ein Bauplan für Selbermacher:
Futtersilos selber bauen

besser: ein Futterspender
besser: ein Futterspender

Gefährdung durch Meisenknödel?

Bild: NABU
Bild: NABU

Es gibt einzelne, bislang aber noch nicht hinreichend bewiesene Hinweise auf abgerissene Vogelbeine. Der NABU Münster sammelt dazu Fakten.

 

 

Informieren Sie uns, wenn Sie abgerissene Vogelbeine in der Nähe von Meisenknödeln entdeckt haben!

Entwarnung: Ambrosia im Vogelfutter

Die Ambrosia ist aus Nordamerika vor allem in Sonnenblumenfeldern Osteuropas eingeschleppt worden. Die Pollen stehen im Verdacht, sehr stark Allergien auszulösen. Bislang ist die Art fast ausschließlich über Vogelfutter in Gärten eingebracht werden, so auch in Münster.

 

Die AG Botanik hat Vogelfutter untersucht und Ambosia-Samen nur in sehr geringen Mengen gefunden.

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