Auf den Spuren von Franz Wernekinck

Gemälde-Ausstellung zu heimischen Wildblumen auf Haus Heidhorn bis Weihnachten verlängert

"Auf den Spuren von Franz Wernekinck“ –  wegen des großen Erfolges wird die Ausstellung mit den Siegerbildern aus dem gleichnamigen Mal- und Zeichenwettbewerb verlängert. Noch bis Weihnachten besteht nun von montags bis freitags zwischen 9-15 Uhr die Gelegenheit, in der Geschäftsstelle der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Westfalenstraße 490, 49165 Münster (Anfahrtskizze siehe hier) ca. 50 Gemälde und Zeichnungen von zehn heimischen Wildpflanzen im Kontext zu den 200 Jahre alten Gemälden von Franz Wernekinck zu betrachten.

Bei dem Mal- und Zeichenwettbewerb "Auf den Spuren von Franz Wernekinck", den die AG Botanik in Kooperation mit dem Botanischen Garten der Universität Münster im Sommer 2018 ausgerichtet hatte, gingen mehr als 250 hochwertige Werke zu zehn heimischen Wildpflanzen ein. Die zehn von einer Jury ausgewählten Siegerbilder (siehe hier) werden in Ausstellungen gemeinsam mit dem Original von Franz Wernekinck und naturschutzfachlichen Hintergründen zu den jeweiligen Arten präsentiert.

Der Arzt, Botanik-Professor und Gründer des Botanischen Gartens Münster Franz Wernekinck (1764-1839) malte häufige Pflanzenarten des Münsterlandes künstlerisch und doch botanisch korrekt als Anschauungsmaterial für seine Vorlesungen und Exkursionen. Heute sind mehr als die Hälfte der von Wernekinck dargestellten Pflanzenarten im Münsterland durch den Wandel in der Landschaft in den letzten 200 Jahren ausgestorben oder gefährdet. Mit dem Malwettbewerb möchte der NABU auch auf den Artenrückgang in unserer modernen Landschaft aufmerksam machen.

Hier finden Sie eine Galerie mit allen bei dem Mal- und Zeichenwettbewerb "Auf den Spuren von Franz Wernekinck" eingereichten Arbeiten, sortiert nach den zehn zum Wettbewerb ausgeschriebenen Arten.